Montag, 30. Juli 2012

Fünfundzwanzigster Juli Punktneun


Ein paar Morgenseiten schreiben. Das empfiehlt Julia Cameron, um die Kreativität anzuzapfen. Vielleicht eine gute Sache.Vielleicht nicht drei Seiten, aber zwanzig Zeilen. Gefunden habe ich dieses Buch über das Schreiben in einem Bücherregal in Berlin Mitte. Bei Elizabeth, die einen Film über den Frankfurter Jazzmusiker Carlo Bohländer macht. Deshalb habe ich Elizabeth in Berlin besucht. 

Nun liegt das Buch von Frau Cameron bei mir auf dem Nachttisch. Das hätte es sich wohl nicht träumen lassen. Wann soll man also morgens schreiben? Vor dem Frühstück oder danach, vor dem Zeitung lesen? Am liebsten würde ich beim Laufen schreiben, draußen, im Park. Doch es gibt es noch kein Endgerät, was mobil genug dafür wäre. 

Im Park passieren immer irgendwelche Sachen. Heute lief ein kleines schwarzes Moorhuhn vor mir her. Es sah putzig aus, etwas ungelenk, den Hals beim Laufen nach vorne reckend. So ähnlich sehe ich vielleicht auch aus, kam es mir in den Sinn. Denn die Leute lächeln immer, wenn sie mich sehen. Ich wollte das Moorhuhn fotografieren, aber es lief immer mit seinem Kopf aus dem Bild. 




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